Stilles Leben

Hans Otto Schmidt - Gesine Storck - Malerei - Plastik

vom 3.März 2007 bis 3.Juni 2007

 

In einem gemeinsamen Raum der Ausstellung in der Kunsthalle Wittenhagen hängen "Geborgenheit" (1970) von Hans-Otto Schmidt und "Erntedank" (1996) von Gesine Storck nebeneinander, zwei abstrakte Bilder, die eine große Verwandtschaft der beiden Künstler zeigen, über die sie selber erstaunt waren, als sie sich kennen lernten.
In der Ausstellung "Stilles Leben" begegnen sich zwei Malerblicke, die einen großen Bogen schlagen an Möglichkeiten von Welterfahrung und Weltwahrnehmung. Es ist die Begegnung ihrer ansonsten sehr verschiedenen Ausdrucksweisen. Gemeinsam scheint den beiden Künstlern ein In-Sich-Ruhen zu sein. Gesine Storck schreibt, "die Bilder Hans-Otto Schmidts tragen das stille Schauen des Malers in sich und geben ein Innehalten und Ruhe. Selbst bei großer Belebtheit wollen auch meine Bilder nichts als sein und sich aus sich selbst verströmen."
Für die gemeinsame Ausstellung haben die Künstler den Titel "Stilles Leben" gewählt. Stilles Leben ist ihr gemeinsames Projekt, ihr Leben.

 

Das Portrait

HANS-OTTO SCHMIDT

wurde 1945 in Bützow in Mecklenburg geboren. 1948 übersiedelte seine Familie nach Kladrum bei Parchim, wo er die Grundschule besuchte. 1958 erfolgte ein Umzug nach Ludwigslust, wo er die Erweiterte Oberschule besuchte. 1961 Relegierung von der Schule und Beginn einer Tischlerlehre mit Abschluss als Facharbeiter. 1963 Proseminar in Naumburg. 1964 Bühnenhandwerker am Landestheater Halle. 1965 Ankunft in Berlin mit dem Ziel, Maler zu werden - Autodidakt. 1972 Aufnahme in den Berufsverband VBK und damit verbunden Beginn der Ausstellungstätigkeit. Seit 1980 regelmäßige Malaufenthalte auf dem Lande nördlich von Berlin und Beginn des Ausbaus eines eigenen Ateliers in Luisenhof. Lebt und arbeitet seit 2001 in Luisenhof/Uckermark.
Stipendien des Landes Berlin 1992, der Käthe-Dorsch-Stiftung 1996 und der Konrad-Adenauer-Stiftung 1999. Wichtige Einzelausstellungen: Berlin - Galerie Prater 1973, Dresden - Leonardi-Museum 1977, Berlin - Galerie Arkade 1978, Chemnitz - Galerie oben 1980, Berlin - Galerie im Alten Museum 1984, Neubrandenburg - Galerie im Torhaus 1989, Berlin - Galerie am Savignyplatz 1992, 94, 96, 98, 05, Oetjendorf bei Hamburg - Galerie Holst-Jürgensen 2000, Babelsberg - Galerie Bauscher 2002.
Werke in Museen: Berlin - Berlin Museum, Berlinische Galerie, Nationalgalerie; Frankfurt/Oder - Museum Junge Kunst; Potsdam - Staatliche Schlösser und Gärten Zahlreiche Werke in Privatbesitz in Japan, den USA, Frankreich, Schweiz, Italien, Polen, Norwegen, Großbritannien, Argentinien, Deutschland und den Niederlanden.

 

Das Portrait

GESINE STORCK

wurde 1957 in Bad Saarow bei Berlin geboren. 1962 Umzug der Familie nach Erfurt und 1963 nach Lauchhammer. 1976 Abitu, anschließend Glasmalerlehre bis 1977. 1977 - 1982 Studium der Baukeramik und Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, anschließend Schülerin bei Christa Sammler. 1986 Aufnahme in den Berufsverband VBK. Seit 1990 zunehmende Beschäftigung mit Malerei und Grafik. Lebt und arbeitet in Berlin und seit 2005 auch in Luisenhof/ Uckermark.
1991 Stipendium der Stiftung des Kulturfonds
Studienreisen nach Usbekistan 1987, in die Mongolei 1990, nach China 1993, nach Frankreich 1993/4 Teilnahme an Symposien in Reinhardtsdorf 1988/89/90, Szczecin/Polen 1993, Colle verde/Italien 1994, Ahrenshoop 1996, Hanshagen 1997 Wichtige Einzelausstellungen und Beteiligungen: Berlin - Akademie der Wissenschaften 1986, Berlin - Junge Kunst am Fernsehturm 1989, Luxembourg -Salon de printemps 1992, Paris - maison des étudiants 1995, Berlin - Leo. Coppi 1995, Berlin - Galerie am Weißen See 1997, Prerow - Darßmuseum 1997, Weimar - ACC Galerie 1999, Ahrenshoop - Kunstkaten 2000, Erfurt - Zeichen.Schule 2000, Berlin - Galerie F92 2003, Wernigerode - Altstadtgalerie 2005

 

Zur Ausstellung

Die Kunsthalle Wittenhagen präsentiert in ihrer 10. Ausstellung Stillleben von Hans-Otto Schmidt und Gesine Storck. Die Ausstellung wird am Samstag, dem 03.03.06 um 15.00 Uhr von der Kuratorin Frau Paula Holunder und dem Kunstwissenschaftler Herrn Christoph Tannert eröffnet.Dazu lädt die Kunsthalle Wittenhagen Sie herzlich ein. Die Kunsthalle ist täglich von 11.00 bis 18.00 Uhr (außer dienstags) geöffnet. Der Laden der Kunsthalle Wittenhagen bietet Kunstbücher, Kataloge, Bilder, Fotografien und Plakate, Keramik, Kleinplastiken, Schmuck, Schattenbilder und Kunstpostkarten, Bilderbücher, Seidenschals, Papierwerkstatt- und Filzprodukte von Künstlern und Kunsthandwerkern der Region und Berlin/ Brandenburg zum Verkauf an.