Trilogie 15 – Zwischen Schatz und Insel. Erste Verkäufe am Tag der Eröffnung.

Schatzsuche auf einer Insel der Kunst

 

 

Am 1. November um 15 Uhr eröffnete die Kunsthalle mit einer Vernissage die Trilogie 15 „Zwischen Schatz und Insel“. Der Titel der Winterausstellung in Wittenhagen soll offenkundig an Stevensons Schatzinsel erinnern und ebenso gewollt an die einsame Insel des Robinson Crusoes. Ein Blick auf die Werke der Künstler Ursula Strozynski, Ulrike Hogrebe, Marco Flierl, Rainer Ahrendt und Max Stock zeigt, dass zwischen Schatz und Insel vielgestaltige Verknüpfungen bestehen, die weit über die Legenden der populären Schatzsucher hinausreichen.

 

 

Die Grafikerin und Zeichnerin Ursula Strozynski hält in ihren Arbeiten den unmittelbaren Eindruck jenseits touristischer Attraktionen fest und verarbeitet diesen unter Verwendung lokalspezifischer Artefakte wie heimische Farben, Erden oder Zeitungen. Die fast ausschließlich in Bronze gegossenen figürlichen Arbeiten des Bildhauers Marco Flierl begegnen dem Betrachter oft mit einer geschlossenen, nach innen gerichteten Haltung. Die Stille der Schönheit wird durch die glatte und schillernde Oberfläche zu etwas Kostbaren und Edlem. Manchmal ist sein Stil satirisch, oder er schmückt seine Skulpturen mit kleinen rätselhaften Elementen, so dass Assoziationen zu Kultobjekten fremder Kulturen entstehen. Der Architekt und Fotograf Rainer Ahrend hingegen entdeckt Spuren an profanen Bauten und misst ihnen eine besondere Bedeutung bei. Hausfassaden, Treppen und Bootswände sind für ihn der Ausgangspunkt zum Pigmentdruck von fotografischen Aufnahmen. Der Maler und Grafiker Max Stock ist Kenner der Linie. Mehrere feine Zeichnungen wechselten bereits am Tag der Ausstellungseröffnung den Besitzer, und die Malerin Ulrike Hogrebe ist mit ihren großformatigen Ölarbeiten die Schätzgräberin in der Ausstellung.

 

Die Ausstellung läuft bis zum 22.02.2015 und wurde von der Berliner Kulturwissenschaftlerin Dr. Simone Tippach-Schneider kuratiert.